Tierpate: Die Hochmoor-Mosaikjungfer

So speziell wie ihr Name

So schön und einzigartig wie ihr Lebensraum sind auch ihr Name und ihre Lebensweise: Die Hochmoor-Mosaikjungfer, die im Grambower Moor zu beobachten ist, gehört mit einer Flügelspannweite von bis zu 10,5 Zentimetern zu den größten Libellenarten Mitteleuropas. Der Brustabschnitt der Tiere ist graubraun gefärbt und besitzt bläuliche Streifen. Der Hinterleib der Männchen ist schwarz mit einer deutlichen meist gelblichen Zeichnung auf der Oberseite.

Die Mosaikjungfer

Die Mosaikjungfer

In den Monaten Juli bis September ist die Hochmoor-Mosaikjungfer sehr aktiv und ausschließlich an Hochmoorgewässern mit Torfmoos-Schwingrasen zu finden. Besonders am Vormittag sonniger Tage findet man die sonnenden Männchen auf Baumstämmen oder anderen senkrechten Strukturen.

Die zunehmende Zerstörung von Moorgewässern, insbesondere durch Trockenlegung, bedroht den Lebensraum dieser unvergleichlichen Art. Die sehr enge Bindung an Torfmoos-Schwingrasen schließt die Nutzung von anderen Moorhabitaten aus. Sie wird wegen ihres bedrohten Lebensraumes in der Roten Liste der gefährdeten Tiere Deutschlands in die Gefährdungskategorie 1 - Vom Aussterben bedroht – eingeordnet.